Karriere Onlineshop Login
Rundum-Service

Häufig gesucht

  • Arbeitskleidung
  • Schutzkleidung
  • Hygienekleidung
  • Gesundheitskleidung
  • Businesskleidung
  • Servicekleidung
  • Mewa Putztücher
Kontakt aufnehmen

Rufen Sie uns an

Wir sind auch telefonisch für Sie da.
(Mo. - Do. 8-17 Uhr, Fr. 8-15 Uhr, kostenfrei)

0800 4 500 300

Schreiben Sie uns

Wir melden uns schnellstmöglich bei Ihnen.

Mewa Deutschland

Unsere Partnerschaften

Kontakt aufnehmenBroschüren herunterladenPutztuch-Servicetest
DatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise für personenbezogene Daten und UmfragenDatenschutzhinweise Geschäftskontakte und InteressentenDatenschutzhinweise Social MediaDatenschutzhinweise für BewerberDatenschutzhinweise MEWA CleanroomImpressumMewa Voice of Customer BefragungenLieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG)HinweisgebersystemSitemap
BlogNewsroomKarriereKunden-Portalbuy4work Onlineshop

Mewa in den sozialen Medien


© 2026 MEWA Textil-Service SE & Co. Management OHG

    Der Mewa Blog
  1. Unternehmen
  2. Der Mewa Blog
  3. Berufskleidung mieten oder kaufen: Die ehrliche 10-Jahres-Rechnung
Berufskleidung mieten oder kaufen: Die ehrliche 10-Jahres-Rechnung

Berufskleidung mieten oder kaufen: Die ehrliche 10-Jahres-Rechnung

21. Juli 2026
Aktualisiert am 17. Juli 2026

Miriam FrickVon Miriam Frick, Projektmanagerin Content Marketing

Inhalt

  • Warum der Stückpreis oft nur einen Teil der Wahrheit zeigt
  • Drei Wege zur Versorgung mit Berufskleidung
  • Warum die Kostenentwicklung alle Modelle betrifft
  • So erstellen Sie Ihre eigene 10-Jahres-Rechnung
  • Was Sie aus der Rechnung mitnehmen können
  • Die eigentliche Frage lautet nicht: Was kostet die Kleidung?

Wenn Betriebe Berufskleidung vergleichen, landet häufig zuerst der Anschaffungspreis auf dem Tisch. Doch die eigentliche Frage lautet: Was kostet die Versorgung mit Berufskleidung über Jahre hinweg wirklich?

Neben Anschaffung oder Mietrate entstehen weitere Aufwände für Pflege, Verwaltung, Ersatzbeschaffung, Reklamationen und Personalwechsel. Wer diese Kosten berücksichtigt, erhält ein deutlich vollständigeres Bild und kann Leistungen fair miteinander vergleichen.

Ob Berufskleidung gemietet oder gekauft wird, entscheidet sich selten an einem einzelnen Preis. Trotzdem beginnt die Rechnung in vielen Betrieben genau dort: Der Kaufpreis einer Hose oder Jacke wird einer monatlichen Mietrate gegenübergestellt. Was dabei oft fehlt, sind die Kosten, die zwischen Anschaffung und Ausscheiden eines Kleidungsstücks entstehen. Denn Berufskleidung muss verwaltet, gepflegt, ersetzt und organisiert werden. Je mehr Mitarbeitende ausgestattet werden, desto mehr Zeit und Ressourcen fließen in diese Aufgaben. 

Hinzu kommt: Die Kosten rund um die Versorgung steigen seit Jahren. Der Kostenindex Textilservice des Deutschen Textilreinigungs-Verbandes erreichte im Januar 2026 einen Wert von 131,2 Punkten und liegt damit mehr als 31 Prozent über dem Niveau von 2021. Die Kosten für Personal, Energie und Betriebsmittel sind damit deutlich gestiegen, unabhängig davon, welchen Versorgungsweg ein Betrieb nutzt (vgl. DTV Deutscher Textilreinigungs-Verband, 2026).

Warum der Stückpreis oft nur einen Teil der Wahrheit zeigt 

Wenn eine neue Berufskleidung angeschafft wird, ist der Preis erst einmal eindeutig. Viele andere Kosten entstehen dagegen schrittweise über Jahre hinweg. 

Dazu gehören zum Beispiel: 

  • Pflege und Reinigung 

  • Verwaltung und Bestandsführung 

  • Größenwechsel 

  • Reklamationen 

  • Reparaturen 

  • Ersatzbeschaffungen 

  • Lagerhaltung 

  • Aufwand bei Neueinstellungen oder Austritten 

Jeder einzelne Punkt wirkt überschaubar. In der Summe entsteht jedoch ein Aufwand, der in vielen Kalkulationen nicht vollständig erfasst wird. 

Hinzu kommt: Viele dieser Aufgaben werden im Betriebsalltag von unterschiedlichen Personen übernommen. Eine Nachbestellung erfolgt im Büro, ein Größenwechsel wird von der Werkstattleitung organisiert und eine Reklamation landet bei der Assistenz. Dadurch entstehen reale Kosten, die selten einer einzelnen Entscheidung für Berufskleidung zugerechnet werden. Genau deshalb wirken reine Stückpreisvergleiche häufig einfacher, als die Versorgung im Alltag tatsächlich ist. 

Deshalb lohnt sich ein Blick auf die Gesamtkosten über den gesamten Lebenszyklus der Kleidung und nicht nur auf den Preis eines einzelnen Kleidungsstücks. 

Drei Wege zur Versorgung mit Berufskleidung 

Grundsätzlich organisieren Betriebe ihre Berufskleidung auf drei verschiedene Arten. 

Eigenkauf 

Der Betrieb kauft die Kleidung selbst und organisiert Pflege, Ersatzbeschaffung und Verwaltung eigenständig. 

Typische Vorteile 

  • volle Kontrolle 

  • freie Anbieterwahl 

  • keine langfristige Bindung 

Typische Herausforderungen 

  • organisatorischer Aufwand bleibt im Betrieb 

  • Pflege und Reparaturen müssen organisiert werden 

  • Kosten verteilen sich auf viele einzelne Positionen 

Hybrides Modell 

Bestimmte Aufgaben verbleiben im Betrieb, andere werden an externe Partner vergeben. 

Typische Vorteile 

  • flexible Aufteilung der Aufgaben 

  • teilweise Entlastung 

  • weiterhin hoher Einfluss auf die Versorgung 

Typische Herausforderungen 

  • Abstimmung zwischen mehreren Beteiligten 

  • Verantwortlichkeiten müssen klar geregelt werden 

Mietservice 

Ein Dienstleister übernimmt wiederkehrende Aufgaben rund um die Berufskleidung, beispielsweise Bereitstellung, Pflege oder Austausch. 

Typische Vorteile 

  • viele laufende Aufgaben werden gebündelt 

  • planbare Abläufe 

  • geringerer Verwaltungsaufwand im Betrieb 

Typische Herausforderungen 

  • laufende Vertragskosten 

  • geringerer direkter Einfluss auf einzelne Prozesse 

  • mögliche Abhängigkeit von Dienstleister und Vertragsmodell 

Mewa ist dabei ein Beispiel für den Weg über einen Mietservice. Wie bei anderen Textil-Service-Modellen werden bestimmte Aufgaben rund um Versorgung, Pflege und Organisation gebündelt.

Welches Modell am besten passt, hängt von den Abläufen, der Betriebsgröße und den eigenen Ressourcen ab.

Warum die Kostenentwicklung alle Modelle betrifft 

Egal ob Eigenkauf, Hybridmodell oder Mietservice: Die Kosten für die Versorgung mit Berufskleidung entstehen nicht im luftleeren Raum. 

Der DTV-Kostenindex Textilservice lag im Januar 2026 bei 131,2 Punkten, der Teilindex Personalkosten bei 132,0 Punkten. Damit zeigt sich ein Trend, der die gesamte Branche betrifft. Steigende Personal-, Energie- und Betriebskosten wirken sich auf alle Versorgungswege aus – nur an unterschiedlichen Stellen der Rechnung (vgl. DTV Deutscher Textilreinigungs-Verband, 2026).

Der Unterschied liegt deshalb häufig weniger darin, ob Kosten entstehen, sondern wo sie sichtbar werden und wer sie übernimmt.

So erstellen Sie Ihre eigene 10-Jahres-Rechnung 

Wenn Sie die Kosten für Berufskleidung realistisch bewerten möchten, lohnt sich eine einfache Vorgehensweise. 

Berücksichtigen Sie dabei fünf Bereiche: 

1. Anschaffung und Ersatz 

Wie viele Garnituren werden pro Mitarbeitendem benötigt? Wie häufig müssen Kleidungsstücke ersetzt werden? 

2. Pflege und Reinigung 

Welche laufenden Kosten entstehen für Reinigung, Energie, Wasser oder externe Dienstleister? 

3. Verwaltung 

Wie viel Zeit investieren Mitarbeitende in Größenwechsel, Nachbestellungen, Bestandsführung oder die Ausgabe von Kleidung? 

ls Orientierung nennt das Statistische Bundesamt 43,40 Euro je geleisteter Arbeitsstunde für das Jahr 2024. Dieser Wert hilft dabei, den eigenen Zeitaufwand grob einzuordnen (vgl. Destatis, Pressemitteilung Nr. 154/ 2025).

4. Reklamationen und Reparaturen 

Welche Kosten entstehen durch Verschleiß, Anpassungen oder fehlerhafte Lieferungen? 

5. Lager und Personalwechsel 

Welche Bestände werden vorgehalten? Welche Kosten entstehen, wenn Mitarbeitende ausscheiden oder neue Beschäftigte ausgestattet werden müssen? 

Erst die Summe aller Bereiche zeigt, wie hoch die tatsächlichen Vollkosten über mehrere Jahre ausfallen können. 

Was Sie aus der Rechnung mitnehmen können 

Eine ehrliche Kostenbetrachtung beginnt nicht beim Stückpreis, sondern bei allen Aufgaben, die rund um die Berufskleidung anfallen. 

Drei Erkenntnisse sind dabei besonders wichtig: 

  • Berufskleidung verursacht nicht nur Anschaffungskosten, sondern laufende Aufwände über den gesamten Lebenszyklus. 

  • Verwaltungsaufwand, Pflege und Personalwechsel bleiben in vielen Kalkulationen unsichtbar, binden aber reale Ressourcen. 

  • Ein fairer Vergleich zwischen Kaufen, Hybridmodell und Mietservice gelingt erst dann, wenn alle Kostenpositionen berücksichtigt werden. 

Die eigentliche Frage lautet nicht: Was kostet die Kleidung? 

Eine faire Entscheidung zwischen Eigenkauf, Hybridmodell und Mietservice beginnt nicht beim Preis einer Hose oder Jacke. Sie beginnt bei der Frage, welche Aufgaben über Jahre hinweg im eigenen Betrieb entstehen und wer sie übernimmt. 

Denn in vielen Betrieben liegen die größten Unterschiede nicht beim Kleidungsstück selbst, sondern bei den Tätigkeiten rundherum: Pflege, Organisation, Ersatzbeschaffung, Reklamationen und Verwaltung. Erst wenn diese Positionen sichtbar werden, lässt sich die Wirtschaftlichkeit verschiedener Modelle realistisch vergleichen. 

Methodischer Hinweis 

Die im Artikel beschriebene 10‑Jahres‑Rechnung dient als Orientierung für die eigene Vollkostenbetrachtung. Die tatsächlichen Kosten hängen von Betriebsgröße, Fluktuation, Kleidungsbedarf und internen Abläufen ab. Die genannten Zahlen stellen keine repräsentative Erhebung dar, sondern zeigen eine nachvollziehbare Methode zur Ermittlung der eigenen Gesamtkosten. 

Quellen 

  1. DTV Deutscher Textilreinigungs-Verband, Kostenindex Textilservice, Januar 2026; verfügbar unter: https://www.dtv-deutschland.org/Kostenindex.html 

  1. DTV Deutscher Textilreinigungs-Verband, Zahlen und Fakten Textilservice; verfügbar unter: https://www.dtv-deutschland.org/zahlen-und-fakten.html 

  1. Destatis Pressemitteilung Nr. 154/2025, Statistisches Bundesamt: „Eine Arbeitsstunde kostete im Jahr 2024 durchschnittlich 43,40 Euro“; verfügbar unter: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/04/PD25_154_624.html

  1. KfW Research, Fokus Volkswirtschaft Nr. 495 (2025-04-25): „Sieben Prozent der Arbeitszeit im Mittelstand für bürokratische Prozesse", Autor Dr. Michael Schwartz; verfügbar unter: https://www.kfw.de/PDF/Download-Center/Konzernthemen/Research/PDF-Dokumente-Fokus-Volkswirtschaft/Fokus-2025/Fokus-Nr.-495-April-2025-Buerokratie.pdf 

 


Themen

Arbeitswelt

Artikel teilen


Das könnte Sie auch interessieren

Berufskleidung verwalten – was die operative Woche wirklich kostet

3. Juli 2026

Von Miriam Frick

Berufskleidung verwalten – was die operative Woche wirklich kostet

5 Aufgaben rund um Arbeitskleidung, die Zeit kosten

7. Juli 2026

Von Miriam Frick

5 Aufgaben rund um Arbeitskleidung, die Zeit kosten

Berufskleidung organisieren: Welches Modell passt zu Ihrem Betrieb?

9. Juli 2026

Von Miriam Frick

Berufskleidung organisieren: Welches Modell passt zu Ihrem Betrieb?