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Warum immer mehr Betriebe auf WhatsApp setzen

Warum immer mehr Betriebe auf WhatsApp setzen

18. August 2026
Aktualisiert am 18. August 2026

Miriam FrickVon Miriam Frick, Projektmanagerin Content Marketing

Inhalt

  • WhatsApp ist im Betriebsalltag längst angekommen
  • Warum WhatsApp für viele Betriebe zum praktischen Werkzeug wird
  • Kommunikation wird zum Wettbewerbsfaktor
  • Wo WhatsApp im Alltag bereits eingesetzt wird
  • Warum nicht jede Kommunikation über WhatsApp laufen sollte
  • WhatsApp wird auch als Informationskanal wichtiger
  • Wo WhatsApp im Unternehmensalltag echten Nutzen bringt

Kunden schreiben lieber eine kurze Nachricht als eine E-Mail. Lieferanten schicken Rückfragen direkt vom Smartphone. Und viele Mitarbeitende nutzen Messenger ohnehin täglich. Deshalb taucht WhatsApp inzwischen auch in immer mehr Unternehmen auf. Nicht als Digitalisierungsprojekt, sondern als pragmatische Möglichkeit, Kommunikation einfacher und schneller zu machen.

WhatsApp ist im Betriebsalltag längst angekommen 

Noch vor wenigen Jahren galt WhatsApp in Unternehmen häufig als rein privater Kommunikationskanal. Heute sieht die Realität vieler Betriebe anders aus:  

Eine Terminänderung auf der Baustelle. Eine kurzfristige Rückfrage zu einer Lieferung. Ein Foto von einem Problem vor Ort. Für solche Situationen wird häufig nicht mehr angerufen und oft auch keine E-Mail geschrieben. Die Kommunikation findet dort statt, wo die Beteiligten ohnehin täglich unterwegs sind: auf dem Smartphone. 

Warum WhatsApp für viele Betriebe zum praktischen Werkzeug wird 

Viele Betriebe möchten digitaler werden. Gleichzeitig fehlt oft die Zeit für große Projekte. 

Genau das zeigt auch die Bitkom-Studie „Digitalisierung des Handwerks“: 72 Prozent der Handwerksbetriebe geben an, im Alltag zu ausgelastet zu sein, um sich intensiver mit Digitalisierung zu beschäftigen. Gleichzeitig bieten bereits 85 Prozent mindestens einen digitalen Service für ihre Kunden an (vgl. Bitkom/ZDH, Digitalisierung des Handwerks, 2025).

Diese Kombination ist interessant: 

  • wenig Zeit für komplexe Projekte 

  • hoher Bedarf an digitaler Kommunikation 

WhatsApp passt da genau in diese Lücke. Der Messenger ist bereits bekannt, auf nahezu jedem Smartphone installiert und benötigt meist keine umfangreiche Schulung.

Kommunikation wird zum Wettbewerbsfaktor 

Viele Kunden erwarten heute schnelle Reaktionen. Nicht unbedingt sofortige Antworten, aber einen einfachen Weg zur Kontaktaufnahme. Genau hier verändert sich die Kommunikation. 

Während E-Mails häufig gesammelt beantwortet werden, wirken Messenger direkter und niederschwelliger. Gleichzeitig zeigt die KfW, dass Unternehmen bei der Digitalisierung insbesondere in Bereichen wie der Kommunikation mit Kunden und Geschäftspartnern aufholen (vgl. KfW Research, Juni 2025).

Damit wird WhatsApp für viele Betriebe weniger zur technischen Entscheidung als zu einer Frage der Erreichbarkeit. 

Wo WhatsApp im Alltag bereits eingesetzt wird 

Die Einsatzmöglichkeiten sind oft überraschend pragmatisch. WhatsApp wird im Alltag häufig schon eingesetzt für: 

Kundenkommunikation 

  • Terminabsprachen 

  • kurze Rückfragen 

  • Serviceanfragen 

  • Angebotsnachfragen 

Kommunikation mit Lieferanten 

  • Abstimmungen zu Lieferungen 

  • Rückfragen zu Produkten 

  • Terminänderungen 

Informationen und Updates 

  • Veranstaltungen 

  • Produktneuheiten 

  • Unternehmensnachrichten 

In vielen Fällen ersetzt WhatsApp dabei keine bestehenden Kanäle, sondern ergänzt sie.

Warum nicht jede Kommunikation über WhatsApp laufen sollte 

Messenger eignen sich hervorragend für kurze und unkomplizierte Kommunikation. Sie sind jedoch kein Ersatz für alle Kommunikationswege. 

Dazu sollte man WhatsApp beispielsweise im betrieblichen Umfeld nicht nutzen: 

  • Verträge 

  • sensible Personaldaten 

  • Gesundheitsdaten 

  • rechtlich relevante Dokumentation 

Deshalb nutzen viele Unternehmen heute mehrere Kanäle wie zum Beispiel Telefon, E-Mail, Kundenportal und Messenger parallel. Jeder Kanal erfüllt dabei einen eigenen Zweck. 

WhatsApp wird auch als Informationskanal wichtiger

Neben einzelnen Chats entwickelt sich WhatsApp zunehmend zu einem Kanal für Unternehmensinformationen. Vielen Betrieben geht es dabei nicht nur um den direkten Dialog, sondern auch darum, relevante Informationen dort bereitzustellen, wo Kunden und Interessenten ohnehin regelmäßig unterwegs sind. 

Statt Newsletter zu durchsuchen oder Unternehmenswebsites aktiv aufzurufen, erhalten Interessenten Neuigkeiten direkt im gewohnten Kommunikationsumfeld. Typische Inhalte sind: 

  • Produktneuheiten 

  • Veranstaltungen 

  • Serviceinformationen 

  • Unternehmensnews 

Auch Mewa nutzt WhatsApp inzwischen als direkten Informationskanal. Über den neuen WhatsApp-Chat erhalten Interessenten und Kunden regelmäßig Informationen zu Services, Produktneuheiten, Veranstaltungen und Wissenswertem rund um das Unternehmen. Die Inhalte landen dabei direkt im gewohnten WhatsApp-Umfeld und können so einfacher in den Arbeitsalltag integriert werden.  

Der Vorteil: Viele Nutzer müssen keine zusätzliche App installieren, keinen separaten Kanal abonnieren und keine Newsletter aktiv durchsuchen. Die Informationen kommen dort an, wo Kommunikation ohnehin täglich stattfindet. 

Wo WhatsApp im Unternehmensalltag echten Nutzen bringt 

WhatsApp ist für viele Betriebe längst Teil der täglichen Kommunikation geworden. Ob Kundenanfrage, Lieferantenabstimmung oder Unternehmensinformation: Der Messenger wird heute für ganz unterschiedliche Zwecke eingesetzt.

Entscheidend ist dabei weniger die Technik als der konkrete Nutzen im Alltag. Denn je klarer festgelegt wird, wofür WhatsApp verwendet werden soll, desto besser lässt sich der passende Einsatzbereich definieren. Für manche Unternehmen steht der direkte Kundendialog im Mittelpunkt. Andere möchten vor allem Informationen unkompliziert bereitstellen. Wieder andere kombinieren mehrere Kommunikationswege miteinander.

Quellen 

  1. Bitkom/ZDH, Digitalisierung des Handwerks, 2025; verfügbar unter: https://www.bitkom.org/sites/main/files/2026-01/bitkom-studienbericht-handwerk.pdf 

  1. KfW Research, Fokus Volkswirtschaft Nr. 502, Digitalisierung im Mittelstand, Juni 2025; verfügbar unter: https://www.kfw.de/PDF/Download-Center/Konzernthemen/Research/PDF-Dokumente-Fokus-Volkswirtschaft/Fokus-2025/Fokus-Nr.-502-Juni-2025-Digi-Mittelstand.pdf 

 


Themen

ArbeitsweltGesellschaft

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