Häufig gesucht

  • Arbeitskleidung
  • Schutzkleidung
  • Hygienekleidung
  • Gesundheitskleidung
  • Businesskleidung
  • Servicekleidung
  • Mewa Putztücher
Rundum-Service Kundenportal
Kontakt aufnehmenMenü

Rufen Sie uns an

Wir sind auch telefonisch für Sie da.
(Mo. - Do. 8-17 Uhr, Fr. 8-15 Uhr, kostenfrei)

0800 4 500 300

Schreiben Sie uns

Wir melden uns schnellstmöglich bei Ihnen.

Mewa Deutschland

Unsere Partnerschaften

Kontakt aufnehmenBroschüren herunterladenPutztuch-Servicetest
DatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise für personenbezogene Daten und UmfragenDatenschutzhinweise Geschäftskontakte und InteressentenDatenschutzhinweise Social MediaDatenschutzhinweise für BewerberImpressumMewa Voice of Customer BefragungenLieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG)HinweisgebersystemHinweisgebersystemSitemap
BlogNewsroomKarriereKunden-Portalbuy4work Onlineshop

Mewa in den sozialen Medien


© 2026 MEWA Textil-Service SE & Co. Management OHG

    Der Mewa Blog
  1. Unternehmen
  2. Der Mewa Blog
  3. Wann Digitalisierung wirklich entlastet – und wann sie nur neue Arbeit schafft
Wann Digitalisierung wirklich entlastet – und wann sie nur neue Arbeit schafft

Wann Digitalisierung wirklich entlastet – und wann sie nur neue Arbeit schafft

2. Juni 2026
Aktualisiert am 3. Juni 2026

Miriam FrickVon Miriam Frick, Projektmanagerin Content Marketing

Inhalt

  • Warum Digitalisierung nicht automatisch entlastet – und Effizienz im Alltag entscheidet
  • Weniger Abstimmung, mehr Effizienz: ein unterschätzter Faktor bei der Dienstleisterwahl
  • Wann Digitalisierung Prozesse wirklich vereinfacht – und wann nicht
  • Alltagstauglichkeit entscheidet: Wie digitale Prozesse im Betrieb wirklich funktionieren
  • Warum digitale Tools Teil der Dienstleister‑Bewertung sein müssen
  • Fazit – Gute Dienstleistung zeigt sich im täglichen Handling

Digitale Lösungen sollen Prozesse vereinfachen. Doch oft entsteht genau das Gegenteil: mehr Abstimmung, mehr Aufwand, mehr Komplexität. Wann Digitalisierung wirklich entlastet und worauf es dabei ankommt, zeigt dieser Beitrag.

Warum Digitalisierung nicht automatisch entlastet – und Effizienz im Alltag entscheidet

In vielen Unternehmen sind es nicht die großen Projekte, die Zeit kosten, sondern die vielen kleinen Aufgaben dazwischen. Abstimmungen, Rückfragen, Anpassungen, manuelle Klärungen: Ein erheblicher Teil des Arbeitsalltags besteht aus Tätigkeiten, die nicht direkt wertschöpfend sind, aber trotzdem organisiert werden müssen. Gerade in operativen Bereichen summieren sich diese Aufwände schnell. 

Wie groß dieser Effekt ist, zeigen aktuelle Zahlen: Beschäftigte in Deutschland verbringen im Schnitt mehr als 8 Stunden pro Woche mit wenig produktiven Tätigkeiten wie Abstimmungen, unnötigen Meetings oder komplexen Prozessen. Hochgerechnet entspricht das mehr als einem kompletten Arbeitstag. Diese Zeit fehlt an anderer Stelle für produktive Arbeit, für Projekte oder für die eigentliche Aufgabe im Betrieb. (Vgl. Studie The Stepstone Group 2024) Auch andere Untersuchungen kommen zu einem ähnlichen Bild: Pro Büroangestelltem gehen über 300 Arbeitsstunden im Jahr durch ineffiziente Strukturen und unklare Abläufe verloren, in der Summe für einen Betrieb ein Vielfaches. (Vgl. Ecovis 2025) 

Kein Wunder also, dass die Skepsis gegenüber neuen Tools gestiegen ist. Viele Unternehmen fragen heute genauer nach als früher: 

  • Wird es dadurch wirklich einfacher? 

  • Spart es uns Zeit oder verlagert es nur Aufgaben? 

  • Reduziert es Abstimmung oder schafft es neue? 

Genau hier liegt der entscheidende Punkt. Digitalisierung wird nicht danach bewertet, was sie kann, sondern danach, wie stark sie Prozesse vereinfacht und ob sie im Alltag tatsächlich entlastet.

Weniger Abstimmung, mehr Effizienz: ein unterschätzter Faktor bei der Dienstleisterwahl

Vor diesem Hintergrund verändert sich auch die Perspektive auf Dienstleister. Klassische Kriterien wie Preis, Leistung oder Vertragsumfang bleiben nach wie vor wichtig. In der Praxis zeigt sich jedoch schnell, dass die eigentliche Effizienz an anderer Stelle entsteht – nämlich in der Art der Zusammenarbeit im Alltag, 

Denn genau hier entscheidet sich, wie viel Aufwand tatsächlich im Unternehmen entsteht: Wie viele Rückfragen sind notwendig? Wie schnell lassen sich Änderungen umsetzen? Und wie viel Abstimmung fällt im laufenden Betrieb überhaupt an? 

Diese Fragen wirken zunächst nebensächlich, bestimmen aber maßgeblich den tatsächlichen Aufwand im Betrieb. Gleichzeitig verändern sich die Erwartungen an Service deutlich: Studien zeigen, dass rund 70 Prozent der Verbraucher zunächst digitale Kanäle wie Website oder Kundenportal nutzen, bevor sie den direkten Kontakt suchen (Vgl. Kundenservice Barometer 2024). Auch wenn diese Zahl aus dem Endkundenbereich stammt, im geschäftlichen Alltag zeigt sich dasselbe Muster: Wer eine Aufgabe selbst und sofort erledigen kann, will nicht erst eine Abstimmungsschleife starten.

Der Wunsch nach schnellen, unkomplizierten Lösungen ohne Umwege wächst damit sichtbar. Wenn einfache Aufgaben eigenständig erledigt werden können, reduziert das nicht nur den Aufwand im Service, sondern auch die Abstimmung im Unternehmen insgesamt. Digitale Service‑Tools sind deshalb längst kein Zusatz mehr, sondern ein wesentlicher Bestandteil der wahrgenommenen Servicequalität. Sie entscheiden darüber, ob Prozesse ins Stocken geraten – oder einfach laufen. 

Und genau hier wird Digitalisierung relevant: Sie schafft Handlungsspielraum, statt neuen Abstimmungsaufwand zu erzeugen. 

Wann Digitalisierung Prozesse wirklich vereinfacht – und wann nicht

Doch nicht jede digitale Lösung erfüllt diesen Anspruch. Im Gegenteil: Viele Lösungen verlagern Aufgaben lediglich auf die Kundenseite und schaffen damit zusätzliche Arbeit, statt sie zu reduzieren. Ob digitale Tools tatsächlich entlasten, zeigt sich deshalb nicht an der Anzahl der Funktionen, sondern daran, wie sie im Alltag genutzt werden können. Entscheidend sind dabei einige zentrale Kriterien: 

Selbstständiges Handeln 
Kunden können Aufgaben selbstständig erledigen, ohne auf Rückmeldungen warten zu müssen. Das beschleunigt Prozesse spürbar 

Schnelle Umsetzung 
Anpassungen erfolgen unmittelbar und nicht erst nach mehreren Abstimmungsschleifen. 

Reduzierte Abstimmung 
Weniger Rückfragen, weniger E-Mails und weniger telefonische Klärungen entlasten nicht nur einzelne Mitarbeitende, sondern den gesamten Ablauf im Unternehmen. 

Transparenz 
Alle relevanten Informationen sind jederzeit verfügbar und nachvollziehbar. So entstehen weniger Unsicherheiten und Fehler. 

Genau an diesen Kriterien werden digitale Lösungen heute gemessen und so sind auch moderne Portallösungen wie das Mewa-Kundenportal aufgebaut: mit dem Ziel, Abläufe im Alltag zu vereinfachen und Abstimmung spürbar zu reduzieren. 

Alltagstauglichkeit entscheidet: Wie digitale Prozesse im Betrieb wirklich funktionieren

Ob eine Lösung wirklich funktioniert, zeigt sich nicht im Konzept, sondern im Alltag. Gerade in Branchen wie Handwerk, Industrie oder Service entsteht ein Großteil des Aufwands in den vielen kleinen Prozessen, die täglich nebenbei laufen. Typische Situationen kennt fast jedes Unternehmen: Ein neuer Mitarbeitender startet und benötigt kurzfristig eine passende Ausstattung. Eine Lieferung passt nicht und muss schnell korrigiert werden. Oder es ergeben sich Änderungen im laufenden Betrieb, die eigentlich sofort umgesetzt werden müssen. Solche Aufgaben wirken auf den ersten Blick banal, haben aber große Auswirkungen auf Abläufe und Effizienz. Wenn sie umständlich organisiert werden müssen, entstehen zusätzliche Wege, Rückfragen und Verzögerungen. Aus kleinen Anpassungen werden schnell aufwendige Abstimmungsschleifen, die mehrere Personen binden. 

Anders sieht es aus, wenn solche Prozesse direkt und eigenständig gesteuert werden können. Wird eine Änderung mit wenigen Klicks angepasst, ein Problem schnell gemeldet oder ein neuer Träger ohne zusätzlichen Abstimmungsaufwand angelegt, entsteht ein spürbarer Unterschied im Alltag: 

  • Abläufe werden schneller 

  • Fehlerquellen werden reduziert 

  • Teams gewinnen Handlungsspielraum 

Genau an diesen Punkten setzen moderne Portallösungen an. Das Mewa-Kundenportal beispielsweise bildet typische operative Aufgaben digital ab und ermöglicht es, Änderungen, Meldungen oder Anpassungen direkt umzusetzen – ohne Umwege und ohne zusätzliche Abstimmung. 

Je einfacher und effizienter diese Prozesse funktionieren, desto stabiler läuft die gesamte Dienstleistung im Hintergrund. Und genau das ist im Alltag entscheidend: nicht die Funktionen im Detail, sondern wie reibungslos alles zusammenspielt.

Warum digitale Tools Teil der Dienstleister‑Bewertung sein müssen

Damit wird auch deutlich, warum digitale Lösungen heute eine zentrale Rolle bei der Auswahl von Dienstleistern spielen. Die Qualität eines Anbieters bemisst sich heute längst nicht mehr nur an der reinen Leistung, sondern auch darin, wie einfach sich diese Leistung im Alltag steuern lässt. Je weniger Abstimmung notwendig ist, desto geringer ist der interne Aufwand und desto reibungsloser funktionieren die Abläufe. 

Digitale Lösungen spielen dabei eine zentrale Rolle. Sie sind heute ein fester Bestandteil der Servicequalität und haben sich zu einem echten Differenzierungsmerkmal entwickelt. Für Unternehmen stellt sich deshalb zunehmend eine andere Frage als noch vor einigen Jahren: Nicht mehr allein, welcher Anbieter die beste Leistung liefert, sondern bei welchem Anbieter die Zusammenarbeit am einfachsten funktioniert. 

Um das zu beurteilen, lohnt sich ein Blick aus verschiedenen Perspektiven: 

1. Nutzung im Alltag 

Ein wichtiger Indikator ist die tatsächliche Nutzung im Alltag. Wird ein System regelmäßig genutzt, spricht es dafür, dass es Prozesse vereinfacht. Lösungen, die umgangen werden, erzeugen dagegen oft zusätzlichen Aufwand statt Entlastung. 

2. Externe Bewertung und Auszeichnungen 

Auch externe Bewertungen und Auszeichnungen liefern Orientierung. Sie helfen, den eigenen Eindruck zu objektivieren und zeigen, ob eine Lösung auch außerhalb des eignen Unternehmens als praxistauglich und wirksam wahrgenommen wird. Ein Beispiel dafür ist der German Innovation Award, mit dem auch das Mewa‑Kundenportal in der Kategorie "Excellence in Business to Business: Information Technologies and Functional Software" 2024 vom Rat für Formgebung ausgezeichnet wurde. Die Jury bewertet dabei gezielt Lösungen, die Prozesse nicht nur digital abbilden, sondern im Alltag messbar vereinfachen. 

3. Vergleich im Markt 

Nicht zuletzt lohnt sich der Blick auf den Marktvergleich. Im direkten Vergleich mit anderen Lösungen wird oft schnell deutlich, ob ein System Prozesse tatsächlich vereinfacht oder ob es zusätzliche Komplexität mit sich bringt. 

Betrachtet man diese drei Perspektiven gemeinsam – Nutzung im Alltag, externe Bewertung und Vergleich im Markt – wird schnell klar, worauf es bei digitalen Lösungen wirklich ankommt: Digitale Service‑Tools sind heute kein Zusatz mehr. Sie entscheiden darüber, wie einfach die Zusammenarbeit wirklich ist. 

Infobox GIA.png

Fazit – Gute Dienstleistung zeigt sich im täglichen Handling

Am Ende entscheidet nicht die Idee, sondern die Umsetzung im Alltag. Service wird dort sichtbar, wo Prozesse funktionieren, wo Abläufe ohne großen Abstimmungsaufwand laufen und wo Mitarbeitende direkt handeln können, statt nachzufragen. Digitale Werkzeuge spielen dabei eine zentrale Rolle. Nicht als Zusatz, sondern als Teil der Dienstleistung selbst. Sie bestimmen, wie viel Aufwand im Unternehmen entsteht und wie effizient Zusammenarbeit wirklich ist. Die Entscheidung für einen Dienstleister ist deshalb immer auch eine Entscheidung für die Art, wie gearbeitet wird: für einfache Prozesse, schnelle Reaktionen und weniger interne Abstimmung. 

Das Mewa‑Kundenportal steht genau für diesen Ansatz. 
Es ist nicht als zusätzliches Tool gedacht, sondern als integraler Bestandteil der Dienstleistung.  Es ist so aufgebaut, dass typische Aufgaben im Alltag einfach und direkt umgesetzt werden können mit dem Ziel, Abläufe zu vereinfachen und Teams spürbar zu entlasten. Die Auszeichnung mit dem German Innovation Award 2024 bestätigt diesen Anspruch aus externer Sicht.  

Oder anders gesagt: Gute Digitalisierung erkennt man nicht daran, was sie kann – sondern daran, wie viel Arbeit sie abnimmt. 

 

Quellen 

  • Stepstone (2024): Arbeitsrealität in Deutschland – Zeitverlust durch ineffiziente Prozesse und Abstimmung (TheStepstoneGroup.com)

  • Kundenservice‑Barometer Deutschland (2024): Nutzung digitaler Service‑Kanäle und Erwartungen an Self‑Service (franchisevergleich.eu)

  • Ecovis (2025): Effizienzverluste durch ineffiziente Prozesse in Unternehmen (Ecovis.com)

  • Rat für Formgebung (German Design Council): German Innovation Award – Bewertungskriterien und Juryverfahren (German-innovation-award.de)


Themen

Arbeitswelt

Artikel teilen


Das könnte Sie auch interessieren

Digitalisierung im Gartenbau: Chancen für die Zukunft

16. Oktober 2025

Von Rebecca Beichert

Digitalisierung im Gartenbau: Chancen für die Zukunft

Woran Unternehmen gute Dienstleistung erkennen – und warum Service messbar sein muss

29. Mai 2026

Von Miriam Frick

Woran Unternehmen gute Dienstleistung erkennen – und warum Service messbar sein muss