
Putztücher aufbewahren und waschen
11. Januar 2026
Aktualisiert am 30. Dezember 2025

Putztücher sorgen in unterschiedlichsten Branchen und Bereichen für Reinheit. Da sie mit verschiedensten Materialien, Substanzen und Gefahrstoffen in Kontakt kommen, sind die richtige Reinigung und Aufbewahrung entscheidend, um einwandfreie Hygiene ohne Keimbildung zu möglich.
Welche Putztücher gibt es und welche eignen sich am besten?
Die Wahl des Materials für Putztücher hängt vom Zweck und der zu reinigenden Fläche ab. Die gebräuchlichsten Fasern sind Baumwolle und Mikrofaser. Daneben sind auch Reinigungstücher aus Viskose, Leinen und Bambus erhältlich.
Baumwolle:
Aufgrund ihrer saugfähigen, robusten und pflegeleichten Eigenschaften eignen sich Putztücher aus Baumwolle zum effektiven Reinigen von harten Oberflächen und Böden in Industrie und dem Handwerk.
Mikrofaser:
Für die Reinigung von glatten Oberflächen wie Glas bieten sich Putztücher aus Mikrofaser an, denn Mikrofasertücher hinterlassen keine Streifen und entfernen Staub besonders effektiv, da sie Staubpartikel anziehen und festhalten.
Viskose:
Putztücher ausViskose sind sehr saugfähig und weich, weshalb sie ohne Risiko auf empfindlichen Flächen wie Hochglanzmöbeln oder Böden verwendet werden können.
Leinen:
Leinentücher nehmen viel Flüssigkeit auf. Dank der antibakteriellen Eigenschaft eignet sich Leinen besonders zur Nutzung in Küchen.
Bambusfaser:
Bambusfasertücher sind saug- sowie widerstandsfähig. Aufgrund der natürlichen antibakteriellen Eigenschaft wird zudem die Bildung von Schimmel und unangenehmen Gerüchen verhindert.
So bewahren Sie Putztücher richtig auf
Ein benutztes Putztuch bietet den idealen Nährboden für Keime und Schimmel. Dies kann nicht nur zu unangenehmen Gerüchen führen, sondern auch die Gesundheit gefährden. Eine hygienische und ordentliche Aufbewahrung ist daher entscheidend, um die Sauberkeit von Putztüchern zu gewährleisten und gesundheitliche Risiken zu vermeiden. Feuchtigkeit ist der Hauptfaktor für die Entstehung von Bakterien und Schimmel, daher sollten Reinigungstücher trocken gelagert werden.
Tücher, welche mehrfach verwendet werden, sind zunächst gründlich auszuspülen und anschließend an einem gut belüfteten Ort zum Durchtrocknen aufzuhängen.
So bewahren Sie Putztücher optimal auf:
Aufbewahrung an einem gut belüfteten Ort: Ideal sind luftdurchlässige Aufbewahrungsboxen, Haken, Leinen oder Regalsysteme.
Getrennt aufbewahren: Um Kreuzkontaminationen zu vermeiden, sollten Sie die Putztücher für verschiedene Reinigungsbereiche getrennt voneinander aufbewahren. Hier empfiehlt es sich, nach Farben zu sortieren. So können Sie zum Beispiel rote Putztücher in Bereichen mit hoher Keimbelastung verwenden, während blaue in Umgebungen mit geringer Keimbelastung zum Einsatz kommen.
Schluss mit Keimen: So waschen Sie Putztücher
Nicht nur die richtige Lagerung ist wichtig, sondern auch die regelmäßige Putztücherreinigung. So gehen Sie am besten vor:
Gründliches Ausspülen: Nach dem Benutzen sollten die Reinigungstücher unter fließendem Wasser gründlich ausgespült werden, um Schmutz und Rückstände von Reinigungsmitteln auszuwaschen.
Waschen bei hohen Temperaturen: Waschen Sie die Putztücher regelmäßig in der Waschmaschine. Nutzen Sie Vollwaschmittel. Die optimale Waschtemperatur liegt bei mindestens 60 Grad Celsius. Diese Hitze tötet die meisten Bakterien und Keime ab.
Kein Weichspüler: Verwenden Sie keinen Weichspüler, da dadurch die Saugkraft Ihrer Reinigungstücher verringert werden kann. Solange bei hohen Temperaturen gewaschen wird, kann von Hygienespülern abgesehen werden.
Reinigungstücher im Freien trocknen: Ideal ist es, die Reinigungstücher nach dem Waschen an der frischen Luft durchtrocknen zu lassen. Alternativ kann auch ein Trockner verwendet werden, um die Restfeuchtigkeit zu entfernen.
Desinfektion und Hygiene: Wie sorgt man für keimfreie Tücher?
Sie können Putztücher in eine Essig-Wasser-Mischung geben und anschließend gründlich ausspülen. Natron eignet sich zur Entfernung von hartnäckigen Flecken und Gerüchen. Um eine effektive Desinfektion der Reinigungstücher zu gewährleisten sowie Rückstände oder Schimmelbildung in der Maschine zu vermeiden, sollten Sie auch Ihre Waschmaschine regelmäßig reinigen. Waschen Sie die Tücher am besten getrennt von Ihrer regulären Wäsche. Dies schützt Ihre Kleidung und andere Textilien vor möglichen Verunreinigungen durch die verschmutzten Reinigungstücher.
Mewa Sicherheitscontainer „SaCon“: Professionelle Aufbewahrung verschmutzter Tücher für Großkunden
Für Großkunden bietet Mewa eine besonders praktische und sichere Aufbewahrungslösung für verschmutzte Putztücher an: den Sicherheitsbehälter „SaCon“. Dieser spezielle Behälter ermöglicht eine effiziente Lagerung und zugleich einen hygienischen Transport von verwendeten Reinigungstüchern. Zum Mewa Rundum-Service gehört auch die Abholung der Container und die professionelle Reinigung sämtlicher Putztücher. Unsere TÜV-geprüften und als Gefahrgutverpackung von der BAM zugelassenen Sicherheitscontainer „SaCon“ schützen nicht nur vor Keimbildung, sondern auch vor selbstentzündlichen Prozessen. Ob Putztücher oder Wischmoppservice: Mewa hat für jede Anforderung eine maßgeschneiderte Lösung.
Fazit: Hygienische Aufbewahrung schützt vor Bakterien
Putztücher richtig zu waschen und aufzubewahren ist unerlässlich, um Bakterienwachstum zu verhindern und eine saubere Umgebung in sämtlichen Bereichen zu gewährleisten. Bereits wenige einfache Maßnahmen genügen, um dauerhafte Hygiene zu gewährleisten. Neben dem gründlichen Trocknen und der Trennung nach Einsatzbereichen sollten Sie Putztücher auch regelmäßig waschen.


