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Textilsharing für Schutzkleidung in Gießereien

14. Juni 2022
Berufsbekleidung

MEWA bietet Schutzkleidung an, die unter aluminisierter Kleidung getragen werden kann. Ausgelegt ist sie für Gieß- und Schmelzverfahren mit den unterschiedlichsten Metallen, Legierungen und Gesteinen, die weit über die Klassifizierung D und E der ISO 11612 hinausgehen. Die Kleidung wird zum „Nutzen statt Besitzen“ angeboten: Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter erhält mehrere persönliche Ausstattungen. Um die Pflege, Inspektion und Wartung der Kleidung kümmert sich der Dienstleister.

Wiesbaden, Juni 2022: Werden Metalle oder Gesteine gegossen, betragen die Gießtemperaturen, je nach Material, bis zu 1500°C. Verbunden ist dies mit einer hohen Wärmestrahlung, die sich als Hitzebelastung auf die Gesundheit der Mitarbeitenden am Schmelzofen auswirken kann. Zu hohe und zu lange Belastungen müssen folglich vermieden werden. Gießer sowie auch im Umfeld arbeitende Kolleginnen und Kollegen müssen hinreichend geschützt werden. Dabei hat das Material von Schutzkleidungen je nach Metall-, Legierungs- oder Gesteinsart sehr unterschiedliche Anforderungen zu erfüllen. Weiterhin können selbst geringfügige Modifizierungen einer Legierung zu ganz neuen Anforderungen führen.

„Außer Frage steht, dass beim Abstich von Metallen eine aluminisierte Schutzkleidung zu tragen ist“, betont Wolfgang Quednau, Experte für persönliche Schutzausrüstungen. „Zusätzlich sollte die darunter getragene Hitzeschutzkleidung grundsätzlich werkstoffspezifisch ausgelegt sein. Das zeigt z. B. die Norm EN ISO 11612 mit den Leistungsanforderungen der Code-Buchstaben D und E, die die Schutzwirkung vor flüssigen Eisen- und Aluminiumspritzern definieren. Neben dieser, auf den Werkstoff, spezifisch bezogenen Schutzfunktion ist vor allem zu berücksichtigen, dass Verschmutzungen die Schutzfunktion drastisch herabsetzen können und eine permanent flammhemmende Kleidung brennbar wird.“

Schutz vor flüssigem Basalt, flüssigem Siliciumdioxid und Heißmehl

MEWA bietet Schutzkleidungen an, die als Unterkleidung unter der aluminisierten Kleidung oder im Umfeld des Abstichs getragen werden kann. Ausgelegt sind sie für Gieß- und Schmelzverfahren verschiedenster Metalle, Legierungen und Gesteine, die weit über die Klassifizierung D und E hinausgehen. „So können Gießereien nicht nur auf spezielle Kollektionen zum Schutz vor flüssigen Spritzern gegen Aluminium, Kupfer und Eisen, Zinn und Blei, Messing, Gold sowie Magnesium zurückgreifen. Das Sortiment enthält auch Lösungen zum Schutz vor flüssigem Basalt und flüssigem Siliciumdioxid. Das Sortiment wird abgerundet durch eine spezielle Heißmehlkleidung.“, berichtet Silvia Mertens, Leiterin Produktmanagement bei MEWA. „Dieses differenzierte Portfolio ist zertifiziert und entspricht dem Stand der Technik. Eine Beratung auf Basis der kundenseitigen Gefährdungsanalyse stellt zudem sicher, dass gemeinsam mit dem Kunden die richtige Kleidung für den jeweiligen Arbeitsplatz ausgewählt wird.“

„Diesen Schutz verbinden wir mit gutem Tragekomfort und guter Funktionalität“, unterstreicht Mertens. Erhältlich ist die Schutzkleidung im MEWA Textilsharing, das – als Kreislaufsystem organisiert – eine vielfache, sichere Wiederverwendung sicherstellt. In diesem System kümmert sich MEWA mit validierten Verfahren um das sorgfältige Waschen, Pflegen und Nachrüsten, sodass die Schutzfunktionen erhalten bleiben. Selbst hartnäckige Verschmutzungen werden herausgewaschen. Zum Serviceumfang gehören auch individuelle Anpassungen. Anfallende Reparaturen werden nach normativen Vorgaben und mit Originalmaterialien ausgeführt. Eine Qualitätskontrolle stellt die Schutzeigenschaften der Kleidung sicher.


Bild- und Filmmaterial

MEWA bietet Schutzkleidung an, die unter der aluminisierten Kleidung oder von Beschäftigten, die nicht direkt am Abstich arbeiten, getragen werden kann.

MEWA bietet Schutzkleidung an, die unter der aluminisierten Kleidung oder von Beschäftigten, die nicht direkt am Abstich arbeiten, getragen werden kann.

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Schutz vor flüssigem Basalt, flüssigem Siliciumdioxid und Heißmehl

Schutz vor flüssigem Basalt, flüssigem Siliciumdioxid und Heißmehl

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Schutz bei heißen Arbeitsaufgaben

Schutz bei heißen Arbeitsaufgaben

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Pressekontakt

Mewa-Presseabteilung

Vanessa Jung Julia Niles

+49 151 580 487 43 presse@mewa.de


Kommunikationsagentur Media Contor

Bonni Narjes

+49 151 405 110 67 narjes@mediacontor.de


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