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Zehn Dos and Don'ts für den Umgang mit Schutzkleidung

Am „Welttag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz“ (28.4.2016) steht der Arbeitsschutz im Fokus und damit die Frage: Wie kann man Menschen vor Gefahren am Arbeitsplatz schützen? Schutzkleidung ist eine Maßnahme, die gut greift, wenn sie richtig angewendet wird. Silvia Mertens ist Diplom-Ingenieurin für Bekleidungstechnik und Produktmanagerin beim Textildienstleister MEWA, Wiesbaden. Sie unterstützt Kunden bei der Auswahl von Schutzkleidung und hat eine Checkliste zusammengestellt.

Das gilt es zu berücksichtigen

Die Gefährdungsbeurteilung:
Am Anfang steht die Gefährdungsbeurteilung: In welchen Arbeitsbereichen wird die Kleidung getragen, wogegen soll sie schützen? Welches Normenprofil wird benötigt?

Art der Bekleidung:
Die aktuelle Bekleidung wird analysiert. Welche Vor- und Nachteile hat sie? Was sollte bei der neuen Kleidung anders sein?

Kosten und Folgekosten:
Zur Erhaltung der Schutzfunktion muss Schutzkleidung professionell gewaschen und gewartet werden. Darum kümmern sich Textildienstleister. Zu prüfen ist, welche Leistungen im Angebot enthalten sind.

Reality-Check: Eignet sich die Kleidung?
Schutzkleidung muss am realen Einsatzort geprüft werden. Wie gut schützt die Kleidung wirklich gegen die dort bestehenden Gefährdungen, zum Beispiel gegen eingesetzte Chemikalien und vorhandene Hitzeeinwirkungen?

Tragetest: Was sagen die Mitarbeiter?
Die Schutzkleidung sollte von den Mitarbeitern getestet und bewertet werden. Lassen sich alle Bewegungen problemlos ausführen? Bietet die Schutzkleidung den notwendigen Schutz?

Das gilt es zu vermeiden

Schutzkleidung ohne Beratung kaufen:
Um Mitarbeiter sicher auszustatten, sollte man sich Unterstützung holen: intern durch eine Fachkraft für Arbeitssicherheit, extern durch einen kompetenten Dienstleister.

Schäden selbst beheben:
Jede Veränderung an zertifizierter Kleidung ist ohne vorherige Prüfung durch die Zertifizierungsstelle nicht zulässig. Das gilt sogar für das Kürzen von Ärmeln.

Die Mitarbeiter nicht informieren:
Zu den Vorgaben für den Arbeitgeber gehört auch, die Mitarbeiter über die Art und Handhabung der Kleidung informieren, zum Beispiel durch eine Betriebsanweisung.

Den Mitarbeitern die Pflege überlassen:
Schutzkleidung sollte nicht in normaler Haushaltswäsche mitgewaschen werden. Sie kann dadurch ihre Schutzfunktion verlieren.

Kompromisse eingehen:
Mittelmäßiger Schutz reicht bei PSA nicht aus, optimaler Schutz verbessert die Rechtssicherheit. Dabei unterstützen auch Textildienstleistungsunternehmen

Das ist neu

PSA-Verordnung (EU) 2016/425:
Eine neue EU-Verordnung – sie tritt am 20. April 2016 in Kraft – soll einen besseren Schutz der PSA-Träger erreichen. Sie wird die seit 1989 geltende Richtlinie 89/686/EWG am 21. April 2018 aufheben. Professionelle Dienstleister wie MEWA setzen in der Regel bereits alle Vorgaben um – so sind Unternehmer und ihre Mitarbeiter auf der sicheren Seite.

Ihr Ansprechpartner

Frau Vanessa Jung

MEWA Textil-Service AG & Co. Management OHG

John-F.-Kennedy-Straße 4

65189 Wiesbaden

Frau Bonni Narjes

Media Contor – Agentur für Kommunikation