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PSA im Praxistest

Die beste Schutzkleidung nützt nichts, wenn sie nicht zum Tätigkeitsbereich passt oder nicht wie vorgeschrieben getragen wird, weil Mitarbeiter sie unbequem finden. Daher bietet Textil-Dienstleister MEWA mehrtägige bis mehrwöchige Tragetests an.

Bevor ein Betrieb sich für eine Schutzausrüstung entscheidet, sollten die Mitarbeiter die Kleidung ausführlich Probe tragen. Das empfiehlt der Textil-Dienstleister MEWA und bietet Kunden mehrtägige, zum Teil mehrwöchige Tragetests an. Warum? Zunächst ergibt sich die Auswahl der Schutzkleidung aus der Gefährdungsbeurteilung des Arbeitsplatzes. Doch das ist nur der Anfang: „Ein Arbeitgeber sollte nie vergessen, dass es mit der Anschaffung der Schutzbekleidung nicht getan ist. Selbst wenn die Kleidung theoretisch die Anforderungen erfüllt, kann sie ungeeignet für den Arbeitsplatz sein“, so Nicole Kiefer, Leiterin der Produktentwicklung bei MEWA. „Nur im Praxistest lässt sich herausfinden, ob sich die Schutzkleidung wirklich eignet. Daher raten wir unseren Kunden zu Tragetests, bevor sie sich definitiv entscheiden.“

Schutzkleidung im Tragetest – darauf ist zu achten:

1. Faktor Sicherheit

Schützt die Kleidung ihren Träger tatsächlich in vollem Umfang? Und wird die Kleidung so getragen, wie es in den Anweisungen steht? Dieser Aspekt wird oft unterschätzt. Denn nur wenn die Kleidung vorschriftsmäßig getragen wird, erfüllt sie ihre volle Schutzleistung.


2. Faktor Funktion

Können alle Tätigkeiten ungehindert und ohne Schwierigkeiten durchgeführt werden? Das Outfit darf nicht hinderlich bei der Arbeit sein. Es gilt auch zu prüfen, ob die Kleidungsstücke mit allen anderen Elementen der PSA, wie z. B. Handschuhe oder Sicherheitsschuhe, vereinbar sind.


3. Wohlfühl-Faktor

Fühlt sich der Träger wohl in der Kleidung? Sitzt sie nicht zu eng? Ist das Material angenehm? Wie gut lässt sich die Kleidung an- und ausziehen? Wenn der Träger sich wohlfühlt, wird er die Kleidung auch ohne Kontrollen wie vorgeschrieben tragen.


4. Die Akzeptanz

Der Träger sollte die Kleidung beim Probetragen insgesamt positiv bewerten. Nur so wird er sie vorschriftsmäßig tragen und sich optimal schützen, wie Wolfgang Quednau, Berater für textiltechnische Anwendungen und Mitglied in zahlreichen internationalen Ausschüssen für die Normierung von Schutzkleidung, bestätigt: „Ich rate dringend dazu, dass die Mitarbeiter die Kleidung zur Probe tragen, bevor man sich abschließend für eine bestimmte PSA entscheidet. Das erhöht die Akzeptanz der Schutzkleidung und führt in letzter Konsequenz zum optimalen Schutz.“

Ihr Ansprechpartner

Frau Vanessa Jung

MEWA Textil-Service AG & Co. Management OHG

John-F.-Kennedy-Straße 4

65189 Wiesbaden

Frau Bonni Narjes

Media Contor – Agentur für Kommunikation