Verwendung von Cookies

Diese Website verwendet Cookies. Durch Nutzung der Website stimmen Sie der Verwendung zu. Details entnehmen Sie hier.

Arbeitskleidung regelmäßig wechseln

Sauber muss sie sein, die Arbeitskleidung in Lebensmittelbetrieben. Das ist für Hygiene wie Optik gleichermaßen wichtig. Doch wie oft sollten Mitarbeiter Hemd und Hose wechseln? Die DIN 10524 gibt Hinweise für einen hygienischen Dresscode in den verschiedenen Tätigkeitsbereichen.

„Wer es als Geschäftsführer, Betriebs- oder Abteilungsleiter in der Lebensmittelproduktion ernst nimmt mit dem Thema Textilhygiene, für den sind die DIN-Vorgaben zum Wechselzyklus eine gute Leitlinie“, sagt Matthias Zoch, Leiter der Umwelt- und Verfahrenstechnik bei MEWA Textil-Service. Das Unternehmen stattet Betriebe, in denen Lebensmittel verarbeitet oder verkauft werden, mit Mitarbeiterkleidung aus und übernimmt dabei auch die Pflege der Arbeitskleidung gemäß international gültigen Hygienestandards. Die DIN 10524 unterscheidet dabei drei verschiedene Risikoklassen - je nachdem, in welchen Bereichen ein Mitarbeiter eingesetzt wird:

  • Zur Risikoklasse 1 gehört, wer mit Lebensmitteln hantiert, die durch ihre Verpackung geschützt sind oder die danach vom Hersteller oder Verbraucher weiter verarbeitet werden, z. B. Obst, Gemüse oder Tiefkühlprodukte. Hier kann ein wöchentlicher Wechsel der Arbeitsbekleidung ausreichen, es sei denn, sie verschmutzt früher.
  • Strenger sind die Regelungen für die Mitarbeiter der Risikoklassen 2 und 3. Sie gehen mit unverpackten, leicht verderblichen Lebensmitteln um. Deshalb sollten sie mindestens einmal täglich frische Kleidung anziehen, bei Verschmutzung auch gern mehrfach am Tag.

Diesem Anspruch kann nur gerecht werden, wer immer genug Wechselkleidung vorrätig hält – und zwar im Betrieb selbst. Dort sollten sich die Mitarbeiter auch umziehen, nicht etwa schon zu Hause. Norm DIN 10524 warnt vor sogenannter Kreuzkontamination von frischer durch bereits benutzte Arbeitskleidung: Sie müssen getrennt voneinander aufbewahrt werden. Matthias Zoch: „Wir bieten unseren Kunden deshalb spezielle Wäscheschrank-Systeme an. Dort hat jeder Mitarbeiter ein eigenes abschließbares Fach für seine sauberen Hosen, Kittel oder Shirts. Die gebrauchte Arbeitskleidung wird in ein hygienisch abgetrenntes Sammelfach für Schmutzwäsche geworfen und von einem unserer Service-Mitarbeiter abgeholt.“

Ihr Ansprechpartner

Frau Vanessa Jung

MEWA Textil-Service AG & Co. Management OHG

John-F.-Kennedy-Straße 4

65189 Wiesbaden

Frau Bonni Narjes

Media Contor – Agentur für Kommunikation