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Häufig gestellte Fragen

Hier beantworten wir Ihre häufigsten Fragen rund um unser Dienstleistungssystem, unsere Produkte, Persönliche Schutzausrüstung und unser Unternehmen.

  • Bietet MEWA auch ein Schranksystem?

    Zur einfachen und sicheren Lagerung Ihrer sauberen Berufsbekleidung, aber auch zum Sammeln getragener Wäsche, bietet MEWA ein Schranksystem an, bei dem jeder Mitarbeiter ein eigenes Schrankfach erhält. Auf Wunsch übernehmen unsere Servicemitarbeiter auch das Einsortieren der Kleidung. Erfahren Sie mehr über unser Schranksystem hier.

    Kann ich den MEWA Service testen?

    Ja, sowohl unseren Kleidungsservice als auch die Putztuchmiete können Sie zu einem günstigen Kennenlernpreis testen.

    Kleidung: Mit dem MEWA Tragetest geben wir Ihnen die Möglichkeit, unseren Service drei Monate lang kostengünstig zu testen. Ihr Kundenberater wählt gemeinsam mit Ihnen den Paketumfang, bestimmt die Lieferabstände und Sie testen die Arbeitskleidung und unseren Service 12 Wochen lang. Die Überführung in einen anschließenden dauerhaften Vertrag ist ohne Unterbrechung ganz einfach möglich.

    Putztücher: Unser Servicefahrer liefert Ihnen im Putztuchservicetest die ausgewählten Putztücher am vereinbarten Termin. Sind unsere Mehrwegputztücher bei Ihnen angekommen, können Sie nun selbst mit dem Test starten und die Tücher bei Ihrer Arbeit verwenden. Nach dem Testzeitraum von zwei Monaten können Sie sich mit Ihrem Kundenberater über Ihre Erfahrungen austauschen und ihm mitteilen, ob das Tuch das richtige für den Einsatzzweck ist und ob die Menge ausreicht. 

    Kann meine Niederlassung im Ausland auch mit MEWA Textilien versorgt werden?

    Ja, bitte sprechen Sie mit Ihrem persönlichen Betreuungsteam vor Ort und vereinbaren eine individuelle Lösung.

    Lohnt sich die Miete von Betriebstextilien auch für Kleinstunternehmen?

    Ja, das MEWA Dienstleistungssystem rechnet sich für Sie bereits ab 3 Mitarbeitern. 

    Was beinhaltet die MEWA Dienstleistung?

    Die Mewa Dienstleistung ist ein Mietservice für Betriebstextilien. Das heißt, alle Betriebstextilien werden von uns in einem mit unseren Kunden vereinbarten Rhythmus abgeholt, gewaschen und gebracht. Bei Verschleiß übernimmt MEWA den Austausch oder die Reparaturarbeiten.

    Was muss man am Tag des Wechsels beachten?

    Kleidung

    Am vereinbarten Liefertag – entweder wöchentlich oder 14-tägig kommt Ihr Servicefahrer, holt die getragene Wäsche ab und liefert die saubere Berufsbekleidung aus. Dabei ist es wichtig, dass die Schmutzwäsche aller Mitarbeiter zeitgerecht zur Abholung bereitsteht. Die Anlieferung der sauberen Textilien erfolgt entweder zusammengelegt in Wäschesäcken nach Trägern sortiert oder hängend auf Kleiderbügeln. Alle Details zu Ihren Textilien sind auf dem Wäschebegleitschein dokumentiert und liegen jeder Lieferung bei.

    Putztücher und Ölauffangmatten

    Putztücher und Ölauffangmatten werden im MEWA Safety Container SaCon® geliefert und abgeholt. Sie erhalten daher zu Beginn der Miete z.B. einen vollen Container mit sauberen Tüchern und einen leeren Container, in dem Sie Ihre verschmutzten Tücher lagern können bis der Servicefahrer sie für die Reinigung abholt. Bei der Abholung erhalten Sie einen neuen SaCon® mit Ihren sauberen MEWA Putztüchern. Der leere SaCon®, in dem zuvor Ihre sauberen Tücher geliefert wurden, dient nun als Behälter für Ihre benutzten Tücher. Auf diese Weise kommen Ihre schmutzigen Tücher nie mit den sauberen in Verbindung. Zudem gehen Sie sicher, dass Sie bei der Arbeit mit Lacken, Ölen o.Ä. Substanzen Ihr Gefahrgut sicher lagern. Weitere Informationen zu unserem Safety Container SaCon® finden Sie hier.

    Was passiert, wenn ein Kleidungsstück kaputt geht?

    Nach jedem Wasch- und Trockenvorgang überprüfen unsere Mitarbeiter Ihre Berufsbekleidung auf Sauberkeit und auf Beschädigungen. Ist eine Reparatur erforderlich so ersetzen wir Knöpfe und bessern Löcher, Nähte sowie stark beanspruchte Stellen aus. Entspricht das Kleidungsteil nicht mehr unseren hohen Qualitätsstandards, tauschen wir es gegen ein neues aus. Dadurch wird eine gleichbleibende Qualität gewährleistet. 

    Was tun, wenn neue Mitarbeiter hinzukommen oder sich eine Größe ändert?

    Anmeldung, Abmeldung, Ummeldung und Größenänderung von Mitarbeitern

    Für die Anmeldung bzw. Abmeldung eines neuen Mitarbeiters benötigen wir folgende Daten:

    • Kundennummer
    • Name des Mitarbeiters
    • Datum des ersten bzw. letzten Arbeitstages
    • Kollektion, Bekleidungsgröße und Ausstattungshöhe

    Sofern es sich nicht um individualisierte Ware handelt (d.h. Direktbestickung oder –bedruckung), ist die Rückgabe bzw. der Austausch der Arbeitskleidung für Sie kostenlos.

    Wenn Sie weitere Änderungen, wie z.B. Namens-, Größen- und Mengen-, Funktions- und Abteilungsänderungen sowie Standortwechsel haben, können Sie diese Ihrem Betreuungsteam einfach zukommen lassen. Wir passen dies gerne für Sie an. 
    Welche Vorteile bieten mir Bertiebstextilien in der Miete im Gegensatz zum Kauf?

    Sie brauchen noch schlagkräftige Argumente um sich von der Miete zu überzeugen? Auf der Seite Mieten statt Kaufen haben wir Ihnen die Vorteile zusammengefasst. 

    Wie erfolgt die Kundenbetreuung während der Vertragslaufzeit?

    Persönliche Betreuung

    Zum Leistungsversprechen unserer textilen Dienstleistung gehört selbstverständlich auch die kontinuierliche Betreuung Ihres Unternehmens durch unsere Kundenbetreuer. MEWA hat an jedem Standort eine eigene Kundenbetreuung etabliert, die individuell auf die standortabhängigen Anforderungen der Kunden eingeht. Dabei findet die Betreuung im persönlichen Kontakt statt und wird nicht wie bei vielen anderen Dienstleistern von einem Callcenter aus geregelt.

    Kundenportal - myMEWA

    Mit unserem Kundenportal „myMEWA“ behalten Sie stets den Überblick über die in Ihrem Unternehmen verwendeten Textilien. Mit einem Klick können Sie dort Ihre persönlichen Daten, offene Bestellungen oder Rechnungen abrufen, neue Aufträge in Arbeit geben oder die Tauschtage Ihrer Berufsbekleidung abfragen – und das rund um die Uhr.

    Wie funktioniert der Austausch der gemieteten Betriebstextilien?

    Mit einem eigenen Fuhrpark tauschen unsere Servicefahrer an den vereinbarten Wochentagen die getragenen/ verschmutzten Betriebstextilien gegen saubere aus. Jeder Tour sind feste Stammfahrer zugeordnet, die somit über gute Kenntnisse der Gegebenheiten hinsichtlich Anlieferung und Abholung bei Ihnen vor Ort verfügen und als feste und kompetente Ansprechpartner an Ihrer Seite stehen.

    Wie funktioniert die Bedarfsermittlung?

    Zu Beginn unserer Zusammenarbeit steht die individuelle Beratung hinsichtlich Auswahl der richtigen Berufsbekleidung in Abhängigkeit der Schutz-, Sicherheits- und Hygienevorschriften Ihrer Branche sowie die Bedarfsermittlung in Form der Anzahl der Kleidungsteile pro Mitarbeiter. Nach der Entscheidungsfindung führen wir eine Größenaufnahme durch. Im Putztuchbereich wird anhand des aktuellen Verbrauchs Ihres Einweg- oder Mehrwegmaterials, Mitarbeiteranzahl sowie des Einsatzbereiches der Bedarf an Tüchern identifiziert.

    Wie kann ich sicher sein, dass ich meine Kleidung wieder bekomme und sie nicht vertauscht wird?

    Um die sich im Umlauf befindenden Textilien zu identifizieren und jedem Mitarbeiter seine Kleidungsteile nach dem Waschen wieder zur Verfügung stellen zu können, verwendet MEWA in der Kleidung angebrachte Barcodes. Der Barcode ist eine eindeutige, maximal 10-stellige Nummer zur Identifikation Ihres Unternehmens, jedes einzelnen Mitarbeiters und des Tauschortes der Kleidung in Ihrem Betrieb.

    Wie oft werden meine gemieteten Textilien gewaschen?

    Entsprechend der Anforderungen unserer Kunden (kundenindividuelle oder gesetzliche Vorschriften – z.B. Hygienevorschriften) bzw. der Unternehmensgröße, tauschen wir in wöchentlichem oder zweiwöchentlichem Turnus an fest vereinbarten Tagen die getragene Berufsbekleidung gegen saubere aus. Bei der Putztuchmiete erfolgt der Austausch der Tücher in den Safety Containern (SaCon®) in wöchentlichen bis 16-wöchentlichen Abständen. Beispielrechnung: Bei einem wöchentlichen Tauschturnus erhalten Sie pro Mitarbeiter eine 3-fache Ausstattung je Artikel. 1 Teil wird getragen, 1 Teil wird gewaschen, 1 Teil liegt bei Ihnen auf Reserve. Bei einem zweiwöchentlichen Tauschturnus erhöht sich die Ausstattung entsprechend. Individuelle Bedarfsanalysen werden von unseren Kundenberatern durchgeführt.

    Wie werden die Textilien gereinigt?

    Anders als bei chemischen Reinigungen wird bei MEWA mit Wasser gewaschen, anstatt Lösungsmittel zu verwenden, das in die trockenen Fasern eindringt, um Flecken zu entfernen. Gewaschen wird mit biologisch abbaubaren Waschmitteln. Zudem werden Menge und Zusammenstellung der Waschmittel durch spezielle Dosier- und Steuerungssysteme dem Verschmutzungsgrad der Textilien angepasst, um die gewünschte Sauberkeit der Textilien und die geringstmögliche Dosierung zu erreichen. Durch das Trocknen bei hohen Temperaturen wird die Kleidung nicht nur getrocknet, sondern auch desinfiziert.

    Wie werden eventuelle Allergien meiner Mitarbeiter beim Waschen berücksichtigt?

    Wir unterziehen unsere Kleidung intensiven Tests, darunter auch Tragetests, um reibende Nähte oder mögliche Druckstellen zu identifizieren und zu vermeiden. Zudem zählt die sorgfältige Überprüfung der Kleidungsstücke nach der Wäsche zu unserem Service. Bei der Reinigung verzichten wir weitestgehend auf Parfüme und Weichspüler sowie Waschkomponenten aus verschiedenen Bestandteilen, um das Risiko von Hautirritationen zu minimieren. Alle Materialien unserer Berufsbekleidung werden bereits bei der Entwicklung sorgfältig ausgewählt, getestet und erfüllen den Ökotest 100-Standard. Sollte bei Ihnen dennoch etwas nicht passen, vermerken Sie dies gern vor Ihrem Wäschetausch sodass wir uns schnellstmöglich der Sache annehmen können.

  • Kann ich MEWA Kleidung auch kaufen?

    Nein. Unsere Kernkompetenz liegt in der Vermietung von Textilien. Dafür steht MEWA und dadurch zeichnen wir uns aus.

    Allerdings bieten wir Ihnen als Dienstleistungskunde hochwertige Artikel für den Arbeitsschutz zum Kauf an. Ob Sicherheitsschuhe, Handschuhe, Hautschutz und Hygiene oder Betriebsbedarf, in unserem Markenshop für Arbeitsschutz  erhalten Sie attraktive Markenartikel aus einer Hand. Fordern Sie unseren Katalog an oder bestellen ganz einfach online unter www.arbeitsschutz.mewa.de.
    Kann meine gemietete Kleidung mit meinem Firmenlogo und dem Namen meiner Mitarbeiter versehen werden?

    Ja, Sie können Ihre gemietete Kleidung mit dem Firmenlogo und den Namen Ihrer Mitarbeiter ausstatten. Erfahren Sie mehr zu den Individualisierungsmöglichkeiten in unserem

    Stick- und Logoservice.
    Putztuchservicetest

    Wir haben nicht nur das beste Putztuch der Welt, sondern auch den besten Service. Sie glauben uns nicht? Dann probieren Sie unsere Mehrwegputztücher in unserem Putztuchservicetest aus.

    Was bedeutet HACCP und RABC?

    Im Bereich der Lebensmittelproduktion und im Lebensmittelhandel ist saubere Berufskleidung ganz besonders wichtig. Deshalb baut MEWA bei Hygienekleidung auf das HACCP-Konzept („Hazard Analysis and Critical Control Points - Konzept“), bei dem die Sicherheit aller Lebensmittel an oberster Stelle steht.
    MEWA arbeitet nach dem RABC-System („Risk Analysis and Biocontamination Control-System“). Der spezielle Pflegeprozess garantiert mikrobiologische Unbedenklichkeit und sorgt für ein Maximum an Sicherheit bei der Textilhygiene – und das nicht nur beim ersten Tragen der Berufskleidung, sondern kontinuierlich.

  • Ist MEWA ISO genormt?

    Ja, für beste Qualität und umweltbewusstes Handeln stehen unsere Zertifizierungen nach EN ISO 9001 sowie 14001, die wir uns von unabhängigen Instituten regelmäßig bestätigen lassen. In Deutschland und Österreich sind wir zudem auch mit dem Energiezertifikat EN ISO 50001 ausgezeichnet. Diese Zertifizierungen garantieren einen ausgezeichneten Service und eine sachgemäße Pflege nach den geltenden Sicherheits- und Umweltschutzvorschriften. Erfahren Sie mehr zu unseren Qualitätsmanagement

    hier.
  • Wie erfolgt die Rechnungstellung?

    Die Rechnungsstellung erfolgt in der Regel elektronisch und am Ende eines Kalendermonats. Die Begleichung der Rechnung ist über die folgenden Zahlungsarten möglich:

    • SEPA Lastschriftmandat
    • Rechnung
    Wie kündige ich meinen Dienstleistungsvertrag?

    Der Vertrag ist erstmals schriftlich kündbar zum Ablauf der Mindestvertragslaufzeit, welche mit Ihnen beim Abschluss des Vertrages vereinbart wurde. Die Kündigungsfrist beträgt dabei in der Regel 6 volle Kalendermonate.

  • An meinem Wunschstandort ist keine Stelle frei, kann ich mich trotzdem bewerben?

    Über das Formular „Initiativbewerbung“ können Sie auch eine Bewerbung versenden, auch wenn es keine konkrete Stellenausschreibung für Ihren Bereich gibt. Alternativ können Sie über den Karrierekontakt, der an Ihrem Wunschstandort angegeben ist eine Initiativbewerbung direkt senden.

    Ich würde gerne im Ausland arbeiten, wie kann ich mich bewerben?

    Über den Dropdown im Footer am Ende der Website wählen Sie die Länderseite Ihrer Wahl aus und gelangen so auf die Website des jeweiligen Landes, wo Sie sich selbstverständlich über die Karriereseite auch auf die ausgeschrieben Stellen vor Ort bewerben können.

    Zudem finden sie im deutschen Karrierebereich, auf der Seite „Aktuelle Stellenangebote“ einen Auswahlbereich auf der linken Seite, der direkt auf europaweite Stellenangebote verlinkt.

  • Gegen welche Chemikalien schützt Chemikalienschutzkleidung nach Typ 6?

    Die EN 13034 legt eine Vielzahl an Anforderungen für den Chemikalienschutz Typ 6 fest. U. a. sind dies Anforderungen an das Material, die Nähte und Verbindungen. Eine dieser vielen Anforderungen ist die Beständigkeit gegenüber Chemikalien. Die Norm ist in diesem Punkt erfüllt, wenn eine von 4 Chemikalien die Prüfung besteht. Im ungünstigsten Fall heißt das, dass die Beständigkeit nur gegenüber einer Chemikalie, bei einer Konzentration, bei einer Temperatur und für eine Zeitdauer gegeben ist. 

    Eine Chemikalienbeständigkeit ist aber über mehrere Faktoren definiert:

    a. Chemikalie
    b. Konzentration
    c. Temperatur
    d. Dauer
    e. Art und Weise der Einwirkung der Chemikalie auf die Schutzkleidung und
    f. mechanische Beanspruchung der Schutzkleidung

    Die Aussage Chemikalienschutz entsprechend Typ 6 kann somit nur als erste Indikation gesehen werden.
    Die Eignung einer Schutzkleidung muss individuell für jeden Arbeitsplatz unter den speziellen Bedingungen überprüft werden.

    Ich arbeite in einem Galvanikbetrieb mit Chromsäure. Was soll ich tragen?

    Hier ist Ihre Risikoanalyse entscheidend. Wichtig wäre insbesondere zu wissen mit welchen Konzentrationen, Temperaturen und in welcher Art und Weise die Chemikalien auf die Schutzkleidung einwirken. Wir können allgemein feststellen, dass die PSA-Linien Ideal Protect Special und TwinStar Protect Crossfire in Galvanikbetrieben weit verbreitet zum Einsatz kommen. Ideal Protect Special dort, wo keine Hitze- oder Flammeneinwirkung besteht. TwinStar Protect Crossfire dort, wo die Gefahr eine Hitze- und Flammeneinwirkung besteht. Beim Umgang mit Chromsäuren wird bevorzugt die Farbe dunkelblau ausgewählt, da so die typischen Verschmutzungen weniger offensichtlich sind.

    Ich trage eine Chemikalienschutzkleidung Typ 4 - IPA geht aber durch die Kleidung durch. Kann das sein?

    Ja – das kann sein. Die Norm für Chemikalienschutzkleidung Typ 4 legt die Anforderungen für spraydichte Verbindungen und Teilkörperschutz fest. Die abweisende Wirkung des Materials wird anhand von nur 4 Referenzchemikalien ermittelt. Darüberhinaus gibt es aber eine große Varianz der Schutzfunktion, die durch Konzentration und Temperatur einer Chemikalie bedingt ist. Welche Schutzkleidung sich im konkreten Fall eignet, sollte immer bezogen auf die am Arbeitsplatz eingesetzte(n) Chemikalie(n) unter Berücksichtigung ihrer Konzentration und der Temperatur abgefragt/geprüft werden. IPA (Isopropylalkohol = 2-Propanol) ist so „dünnflüssig“, dass es ohne Probleme durch Gewebe oder Bekleidungsmembranen durchgeht.

    In der Herstellerinformation meiner Chemikalienschutzkleidung steht, dass das Gewebe eine„FC-Ausrüstung“ hat. Was ist FC?

    FC steht hier für Fluorcarbon. Fluorcarbone bilden einen ganz dünnen Film über die Faser und das Gewebe. Dieser extreme dünne Film hat einen flüssigkeitsabweisenden Effekt. Dieser flüssigkeitsabweisende Effekt verringert sich aber über die Lebensdauer – deshalb ist es bei Chemikalienschutzkleidung besonders wichtig, dass dieser flüssigkeitsabweisende Effekt nach jeder Wäsche wieder aufgefrischt wird.

    Reicht eine Chemikalienschutzkleidung Typ 6 zum Schutz vor Flusssäure aus?

    Nein. Flusssäure ist hoch aggressiv und schon bei Berührung toxisch. Nur ausgewählte Materialien bieten hier einen Schutz.

    Wie kann ich Chemikalienschutzkleidung Typ 6 zu Hause richtig pflegen?

    Eigentlich gar nicht. Heutige Gewebe für Chemikalienschutz Typ 6 haben in der Regel eine sogenannte Fluorcarbonausrüstung. Diese Ausrüstungen sind in der Regel nicht permanent gegenüber Gebrauch und Waschen. Die FC-Behandlung muss nachgerüstet werden. Die hierzu notwendige Chemie ist nur über Spezialanbieter erhältlich. In den meisten Fällen haben die Haushaltswaschmaschinen auch kein spezielles Programm zum Nachrüsten von FC. Die Haushaltstrommeltrockner erreichen auch oft nicht die notwendigen Temperaturen um einen guten Ausrüstungseffekt zu erzielen.

  • Ich muss eine Hitzeschutzkleidung entsprechend der ISO 11612 A1, B1 und C1 tragen. Meine alte Schutzkleidung nach EN 531 A, B1 und C1 hatte unter den Achseln Lüftungslöcher. Bei der neuen Bekleidung kann ich diese Löcher nicht mehr bekommen – warum?

    Die „alte“ EN 531 kannte nur spezielle Kleidungsanforderungen für die Codebuchstaben D und E. Die ISO 11612 wurde weiterentwickelt und hat nun allgemeine Anforderungen an die „Gestaltung von Kleidung“. Dort heißt es unter 4.2.2: „Schutzanzüge gegen Hitze und Flammen müssen den Ober- und den Unterkörper, den Hals und Arme und Beine vollständig bedecken.“

    Ich trage einen Schweißerschutzanzug der permanent flammhemmend ausgerüstet ist. Eine Stelle am Arm hat gebrannt – wie kann das sein? Der Anzug ist doch flammhemmend?

    Dafür kann es mehrere Ursachen geben. Aus unserer Erfahrung heraus ist die häufigste Ursache, dass die Kleidung nicht regelmäßig gewaschen wurde. Schon einfacher „Straßenschmutz“ kann sich entzünden und wirkt wie ein Brandbeschleuniger. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass eine Schutzkleidung regelmäßig und sachgerecht gewaschen wird.

    In meiner Schutzkleidung ist ein Etikett mit der Kennzeichnung ISO 11612 A1/A2 B1 C1 E2 D1 F1. Was für eine Bedeutung haben diese Buchstaben?

    Die ISO 11612 legt die Anforderungen für Schutzkleidung zum Schutz gegen Hitze und Flammen fest. Die Norm wird erfüllt wenn die Anforderungen für den Code A und mindestens einen weiteren Codebuchstaben gegeben sind. Die Codebuchstaben haben folgende Bedeutung:

    • Code A1 - begrenzte Flammenausbreitung – Oberflächenbeflammung
    • Code A2 - begrenzte Flammenausbreitung – Kantenbeflammung
    • Code B – Konvektive Hitze
    • Code C – Strahlungshitze
    • Code D – Flüssige Aluminium-Spritzer
    • Code E – Flüssige Eisenspritzer
    • Code F – Kontakthitze

    Die Zahl hinter den Buchstaben B, C, D, E und F gibt die Leistungsstufe an. Je höher die Zahl, desto höher der Schutz.

    Kann meine normgeprüfte Hitze- und Flammschutzkleidung bei Kontakt mit einer Flamme brennen?

    Ja - durchaus. Auch eine genormte Flammschutzkleidung kann nachbrennen. Bei der Prüfung von Hitze- und Flammschutzkleidung wird „nur“ die begrenzte Flammenausbreitung überprüft. Diese Prüfung gibt eine Indikation zur schweren Entflammbarkeit, d.h. aber auch, dass ein Material durchaus entflammbar sein kann.



    Bei getragener Bekleidung beeinflusst der vorhandene Schmutz das Brennverhalten – aus diesem Grund wird eine professionelle Aufbereitung der Schutzkleidung unbedingt empfohlen.

    Meine Schweißerschutzkleidung besteht aus Baumwolle FR. Wofür steht das „FR“ hinter der Baumwolle?

    FR ist die Abkürzung für den englischen Ausdruck Flame Retardent. Flame Retardent übersetzt am besten mit dem Ausdruck flammhemmend. Die Baumwolle ist in der Regel dann so ausgerüstet, dass sie bei einem normalen Sauerstoffgehalt sich nicht entzündet oder weiterbrennt.

    Meine Schweißerschutzkleidung verändert beim Schweißen ihre Farbe in Richtung lila – nach einiger Zeit ist das Lila weg und die Kleidung hat wieder ihre alte Farbe – was passiert da?

    Beim Schweißen entsteht UV-Strahlung und eine lokale Hitzeexposition. Einige spezifische Baumwollfarbstoffe haben die Eigenschaft unter Hitze oder UV-Einstrahlung ihre Farbe zu verändern. Sehr oft ist dieser Effekt reversibel, wenn wieder „normale“ klimatische Bedingungen herrschen.

    Sind Produkte überwiegend aus m-Aramiden gefertigt zum Schweißen geeignet?

    Nein. m-Aramide empfehlen wir in der Regel nicht zum Schweißen. Sie können nur in sehr spezifischen Situationen sinnvoll zum Einsatz gebracht werden.

  • Kleidung zum Schutz vor einem Störlichtbogen unterscheidet sich in Klasse I + II – was ist der Unterschied?

    Eine Schutzkleidung entsprechend der Norm EN 61482-1-2 oder IEC 61482-1-2 trifft eine Aussage gegenüber den thermischen Gefahren eines elektrischen Lichtbogens. Die Schutzklassen 1 und 2 stellen Sicherheitsanforderungen dar, die tatsächliche potentielle thermische Risiken durch einen Störlichtbogen abdecken. Die Klassen unterscheiden sich bei der Prüfung der Schutzkleidung durch die Höhe des Kurzschlussstroms in einem Niederspannungs-Prüfkreis von 400V:

    • Klasse 1: 4 kA;
    • Klasse 2: 7 kA.

    Die festgelegte Lichtbogendauer beträgt für beide Prüfklassen 500 ms.

    Diese Norm legt keine Anforderungen für Körperschutzmittel für Arbeiten an unter Spannung stehenden Teilen fest.

  • Gibt es bei Warnschutzkleidung Einschränkungen für die Logogröße?

    Ja. Durch das Aufbringen eines Logos reduziert sich die Menge des fluoreszierenden Hintergrundmaterials. Das Logo darf nur so groß sein, dass die durch die Norm vorgeschriebene Mindestfläche an fluoreszierendem Hintergrundmaterial, der jeweiligen Klasse, auch bei der kleinsten Größe erreicht wird.

  • Ab kommender Woche bin ich für 1 Woche auf Montage. Ich muss dort meine antistatische Kleidung tragen. Muss ich beim Waschen etwas beachten?

    Wir empfehlen Ihnen antistatische Schutzkleidung nicht selber zu waschen. Bestimmte Waschmittelbestandteile oder insbesondere Weichspüler können die antistatische Wirkung herabsetzen.