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UNSER MEWA EXPERTE INFORMIERT

Kundeninformation und Interview zu COVID-19

Aktuelle Kundeninformation zu COVID-19

  • Mikrobiologische Unbedenklichkeit unserer Produkte

    Innerhalb unseres Betriebsablaufs ist durch unsere hohen Hygiene- und Arbeitssicherheitsstandards sowie hoch temperierte, hygienezertifizierte Waschverfahren (RABC) die mikrobiologische Unbedenklichkeit unserer Produkte nach der Wäsche sichergestellt.

  • Betriebliche Hygiene- und Schutzmaßnahmen

    Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unseren Betrieben sind weiterhin für Sie im Einsatz, selbstverständlich unter zusätzlichen und allen erforderlichen Hygiene- und Schutzmaßnahmen.

  • Erreichbarkeit

    Unsere Mitarbeiter im Innendienst sind uneingeschränkt weiterhin gerne und wie gewohnt für Sie da.

  • Logistik und Belieferung

    Aufgrund der aktuellen Situation passen wir auch kurzfristig die Logistik an, um die Belieferung unserer Kunden sicherstellen zu können. Unsere kompetenten Mitarbeiter haben das Geschehen im Blick und kontaktieren Sie, falls es aufgrund der Situation zu Änderungen kommt, um Ihre Belieferung stets sicherzustellen.

  • Buy4work Onlineshop

    Selbstverständlich bleibt unser Online-Shop für Arbeitsschutzartikel für Sie geöffnet und wir geben auch hier weiterhin unser Bestes, um Sie mit allen erforderlichen Produkten zu beliefern, sofern verfügbar und nicht von behördlichen Liefereinschränkungen betroffen sind. Diese Maßnahmen dienen dem Schutz aller Mitarbeiter und Kunden, um das Risiko einer Verbreitung zu minimieren. Unser interner Krisenstab arbeitet täglich an der Umsetzung weiterer Maßnahmen, um auf die dynamischen Entwicklungen nicht nur zu reagieren, sondern ihnen zuvorzukommen.

Wir sind uns sicher, dass wir mit dem gebotenen Weitblick und mit Ihnen gemeinsam die aktuelle Ausnahmesituation meistern werden. Vielen Dank für Ihre Unterstützung und passen Sie auf sich auf.

Die Entwicklungen bezüglich des Corona-Virus (COVID-19) sorgen derzeit für Verunsicherung und viele offene Fragen. Als Familienunternehmen ist es fest in unserer Unternehmenskultur verankert, füreinander da zu sein. Die Sicherheit unserer Kunden und unserer Mitarbeiter stehen dabei immer im Vordergrund. Deshalb möchten wir Sie heute über die aktuelle Situation bei MEWA informieren.

Als RABC-zertifizierter Textildienstleister beliefern wir Lebensmittelindustrie, Handel, Gesundheitswesen und andere systemrelevante Bereiche und sorgen dafür, dass deren Mitarbeitern weiterhin saubere, mikrobiologisch unbedenkliche Kleidung zur Verfügung haben. Damit sind wir fester Bestandteil der Versorgungskette, die es in dieser Ausnahmesituation primär aufrechtzuerhalten gilt.

Unser Handeln richten wir deshalb danach aus:

  1. Sie alle, unsere Kunden und Mitarbeiter, bestmöglich zu schützen
  2. Unseren Servicestandard für unsere Kunden nach Kräften aufrechtzuerhalten
  3. Auch unseren Teil dazu beizutragen, die Verbreitung des Corona-Virus bestmöglich einzudämmen.

Als Textildienstleister ist jedoch auch der tägliche Kontakt mit Kunden und deren Textilien durch unsere Servicefahrer fester Bestandteil unserer Dienstleistung. Dies kann zum Risiko für unsere Mitarbeiter werden, wenn sie mit Ware oder Personen in Kontakt kommen, bei denen der Verdacht einer Infektion besteht.

Deshalb möchten wir Sie zum Schutz unserer Mitarbeiter ebenso wie unserer Kunden dazu auffordern, uns umgehend und vor Abholung Ihrer Textilien telefonisch zu informieren, sofern in Ihrem Betrieb ein Verdachts- oder bestätigter Fall von Corona vorliegt.

Wir werden diese Ware dann aus Sicherheitsgründen separat transportieren und behandeln und uns über unseren Kundenservice ggf. über weitere Maßnahmen mit Ihnen abstimmen. Bitte wenden Sie sich in einem solchen Fall vertrauensvoll an Ihren gewohnten MEWA Ansprechpartner oder alternativ an unsere Hotline.

Wissenswertes zum Thema

Matthias Zoch

Interview mit Matthias Zoch, Leiter der Umwelt- und Verfahrenstechnik bei MEWA

Rund 1,2 Millionen Menschen gehen täglich in Kleidung von MEWA zur Arbeit. Ein großer Teil von ihnen arbeitet in Berufen, die gerade in der jetzigen Zeit unverzichtbar sind: MEWA versorgt Lebensmittelproduzenten und -händler sowie Pflegeeinrichtungen, Apotheken, ärztliche Praxen und Labore. Auch Bereiche der Bundeswehr und Polizei werden von MEWA ausgestattet. Warum sie sich auf die hygienezertifizierten Waschverfahren verlassen können, erläutert Matthias Zoch, Leiter der Umwelt- und Verfahrenstechnik bei MEWA.

Können Viren die Waschprozesse bei MEWA überstehen?

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Nein, unsere Verfahren sind hygienisch validiert und sicher. Das ist die Wäsche in der Haushaltswaschmaschine nicht immer. Deshalb sind gerade Betriebe, die in hochsensiblen Bereichen wie Lebensmittel und Pflege tätig sind, auf der sichereren Seite, wenn sie ihre Mitarbeiterkleidung von Profis waschen lassen. Eine Ansteckung über bei MEWA gewaschene Textilien ist nicht möglich. Unser Hygienemanagement gewährleistet die mikrobiologische Unbedenklichkeit der bei uns gewaschenen und ausgelieferten Textilien. Viren überstehen diese professionelle Industriewäsche nicht.

Gilt das auch für Corona?

Alle unsere Waschprozesse für Berufskleidung verlaufen bei Temperaturen zwischen 60 und 75 Grad Celsius. Diese Temperaturen zusammen mit den von uns eingesetzten Desinfektionsmitteln inaktivieren Coronaviren vollständig. Die viruzide Wirksamkeit der Mittel ist bestätigt. Alle unsere Betriebe, in denen Berufsbekleidung gewaschen wird, tragen das wfk –Siegel für Textilhygiene.

Bei Putztüchern sind die Waschtemperaturen noch um einiges höher. Sie werden bei Temperaturen von 90°C für mindestens 15 Minuten gewaschen. Das Robert-Koch-Institut definiert eine thermische Desinfektion mit einer Temperatur von 90°C bei einer Haltezeit von 10 Minuten. Unsere Waschverfahren liegen deutlich darüber und sind somit desinfizierend. Alle Keime werden vollständig inaktiviert.

Matthias Zoch, Leiter der Umwelt- und Verfahrenstechnik bei MEWA

Was ist bei benutzter Kleidung von Ärzten- und Pflegeteams zu beachten?

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Hier agieren wir mit allerhöchster Sicherheit. Generell gelten bei MEWA für Abholung und Auslieferung der Textilien detaillierte Vorgaben, um Übertragungen auszuschließen. Bei Kunden im Gesundheitswesen sind sie ganz besonders hoch und schließen grundsätzlich mögliche Übertragungen von Krankheitskeimen aus. Kleidung, die von Pflege- oder medizinischem Personal getragen wurde, sammeln wir in einem speziellen Wäschebeutel ein. Diese Wäschebeutel haben einen innenliegenden, wasserlöslichen Beutel. In dem werden die Textilien ungeöffnet in einen desinfizierenden Waschgang gegeben. Danach ist die Kleidung desinfiziert.

Matthias Zoch, Leiter der Umwelt- und Verfahrenstechnik bei MEWA

Kann man sich über Textilien mit dem Corona-Virus (COVID-19) anstecken?

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Es ist keine Infektion bekannt, die über Textilien verursacht wurde. Alle bekannten Infektionen geschahen im direkten Kontakt, denn die Ansteckungswege des Corona-Virus sind nach bisherigem Kenntnisstand vergleichbar mit dem Grippe-Virus: Es handelt sich um Tröpfchen- oder Schmierinfektionen. Das ist der Grund, warum wir derzeit mindestens anderthalb Meter Abstand voneinander halten sollen. In aller Regel befindet man sich dann außerhalb des Flugbereichs von Tröpfchen durch Niesen, Husten, Sprechen.

Matthias Zoch, Leiter der Umwelt- und Verfahrenstechnik bei MEWA

Tipps zur Vermeidung der Ausbreitung

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